GALERIE

CAROL JOHNSSEN

 

Pressemitteilung

 

Ben Willikens

 

Ausstellungseröffnung: 5. November 2010 19-21 Uhr

Dauer der Ausstellung: 9. November 2010 bis 5. Januar 2011

Öffnungszeiten:            
Di. Fr. 13-18 Uhr

Sa. nach Vereinbarung

und nach Vereinbarung

 

 

willikens
Bild: Ben Willikens Raum 527  2010  200 x 180 cm


PRESSEINFORMATIONEN - Galerie Carol Johnssen, Königinstr. 27, 80539 München 

Aktuelle Ausstellung von Ben Willikens 

9. November 2010 bis  5. Januar 2011

Die Raumbilder von BEN WILLIKENS sind Ihnen und europaweit bekannt. Das eigenständige Werk des vormaligen Präsidenten der Münchner Kunstakademie umfasst in seinen Anfängen die Serien der Krankenhausräume und fokussierte sich auf bedeutende historische Räume, wie die „Schule von Athen“, das „Abendmahl“ und die Raumbilder in Kirchenräumen wie in Münster und Stuttgart.
In seiner Serie „ORTE“ setzte sich der Künstler mit den hinterlassenen Räumen Nazi-Diktaturauseinanderund widmete sich im Gegenzug auch exemplarischen Räumen der „Moderne“, wie der Architektur von Mies van der Rohe, O.M. Ungers, Heinrich Tessenow, El Lissitzky und Le Corbusier.

Dazwischen erstanden die Gegenräume, woraus sich die Cuts sich entwickelt haben. Die Gegenräume hat die Glyptothek München gezeigt. Eine große Wandarbeit „Eisener Vorhang“ sieht man im Prinzregenten Theater München.

Die Galerie Carol Johnssen präsentiert die neusten Räume von Ben Willikens, die so genannten Floß-Bilder und die Kornspeicher-Bilder. Die Floßbilder spiegeln das Verlassen seines Ateliers in Stuttgart wider. Die Kornspeicher beschäftigen sich mit dem Einzug in den neuen Wohnort des Künstlers - seinem neuen Atelier in einem renovierten ehemaligen Kornspeicher - in Wallhausen bei Crailsheim.
Die Floß-Bilder changieren zwischen verschiedenen Bildebenen und reflektieren die Bedeutung von Fotografie und Malerei. Dafür bezieht der Künstler Fotografien der Atelierräume ein und verbindet sie mit der Malerei.

Die „Cuts“ entstanden vor dem Verlassen seines alten Ateliers als fotografische Dokumente. Sie hängte der Künstler an die von malerischen Spuren gezeichneten Atelier-Wände oder stellte sie auf den Atelierboden. Die auf diese Weise entwickelten Fotobildkompositionen werden auf Leinwand projektiert. Auf diese Fotoarbeiten malt der Künstler wieder frei malerische Gesten. Es sind insgesamt also vier verschiedene Bildebenen.

Das konstruktive Moment seiner CUT Bilder steht dabei im Dialog mit der malerischen Überarbeitung von Ben Willikens.
Darüber hinaus zeigt Ben Willikens auch die neuen Kornspeicher-Interieurs. Hier überarbeitet Ben Willikens Fotos, die er gemacht hat mit geheimnisvollen Blicken durch Raumöffnungen in seiner Kornspeicher-Interieur.
Damit überschreitet der Künstler die Raumgrenzen in das Private hinein und eröffnet den Blick in seine eigenen Räume.
Zum ersten Mal nimmt der Künstler die Öffentlichkeit in seine intime Atelier-Welt mit hinein. Dabei schwebt ein geheimnisvoller Hauch um das Interieur des Künstlers Ben Willikens, seiner eigenen Räume. In der Kunstgeschichte bezogen eine ganze Reihe von Künstlern ihre Atelierräume in die bildnerische Arbeit mit ein wie Pablo Picasso und Franz von Stuck…
Die allerneueste Serie Dorf versammelt Blicke aus seinem Atelierfenster, aus seinem vertrauten Kornspeichen-Interieur, hinaus in die umgebende Dorfwelt. 

Die Ausstellung dauert bis zum 5. Januar 2010


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Artikel zur Ausstellung in der Sueddeutschen Zeitung

informationsdienst kunst
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